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Anhaltische Deutsche Gesellschaft

 

Forum
"Dessau auf dem Wege zur Universitätsstadt" 11.01.2011

Dieter Bankert:
universitätsfreie Stadt Dessau?

Prof. Dr. Kardos:
Universitätsstadt Dessau?

Vortrag im Palais Dietrich Vortrag im Palais Dietrich
am 22. November 2011

Dr. Volker Florian

Jahreshauptversammlung
der Anhaltischen Deutschen Gesellschaft
am Dienstag, 29. November 2011, 17:15
im Palais Dietrich, Zerbster Straße 35, Dessau

Vorträge 2011
dienstags 17:00 im Palais Dietrich, Zerbster Straße 35, Dessau

Fast unbemerkt von der Dessauer Öffentlichkeit haben sich das Unternehmen
IDT Biologika Dessau - Tornau und das Klinikum Dessau - Alten zu international profilierten wissenschaftlichen Einrichtungen entwickelt, die inzwischen viele junge Leute anziehen und jeweils auf ihrem Gebiet außerordentlich geschätzte Arbeit leisten.
Der Anhaltischen Deutschen Gesellschaft ist es gelungen, Wissenschaftler aus beiden Einrichtungen für Vorträge in diesem Jahr zu gewinnen, in denen interessierte Dessauer Bürger Einblick in die Tätigkeit dieser beiden Großbetriebe erhalten.
Mit der Vortragsreihe will die Anhaltische Deutsche Gesellschaft helfen, exzellentes Wissen zu verbreiten, das in unserer Stadt vorhanden ist. Damit werden Gedanken für eine universitäre Ausbildung befördert.

22. Februar 2011
Herr Dr. Peter Schuster (IDT Biologika)
"Tollwut – Tilgung einer Zoonose und die Rolle der IDT Biologika GmbH"

14. Juni 2011
Herr Dr. Tino Galgon (IDT Biologika)
"Entwicklung eines biotechnologischen Arzneimittels"

Der Vortrag vermittelte die Bedeutung der Biotechnologie für die Weltwirtschaft (127 Mrd. $ US pro Jahr und wachsend), andererseits auch für die Bekämpfung von Krankheiten, denen mit chemischen Produkten nicht beizukommen ist. Die Produzenten sind Bakterien, Hefen, aber auch Tiere. Der Produktionsprozess läuft in teuren Anlagen ab (30 bis 40 Mio €), benötigt Monate und bedarf ständig genauester Kontrolle. „Der Prozess ist das Produkt.“

6. September 2011
Herr Prof. Dr. med. Christos C. Zouboulis (Klinikum Dessau-Alten)
"Wissenschaftliche Aktivität im klinischen Umfeld" [Plakat]
Alexander von Humboldt hat das Bildungsideal der Einheit von Forschung und Lehre formuliert, erinnert Professor Zouboulis, der Chefarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, sowie des Immunologischen Zentrum im Städtischen Klinikum Dessau. Diesem Ideal wird hier mit der speziellen Einrichtung des Akademischen Lehrkrankenhauses der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entsprochen, deren erfolgreiche Anbindung vor einigen Jahren dem vorherigen Chefarzt der Hautklinik Professor Göring zu verdanken ist.
Praxisnähe ist entscheidend. Große Gesellschaften forschen mit viel Geld, was in kleineren Instituten oft direkter zum Erfolg führen kann, denn die Entwicklung von Therapien bleibt notwendigerweise an Patienten gebunden. Allerdings sind zunehmend Ethikkommissionen abzufragen. Hersteller von Medikamenten sind zu finden. Nischen in der Wissenschaft, die von den Großen ausgelassen werden, sind aufzuspüren.
Erstes Ziel bei der Erforschung von Krankheiten und ihrer Linderung und Heilung ist das Verständnis der biologischen Prozesse. Als Beispiele seien benannt die Erkenntnisse zum Schutz der Neugeborenen durch die sogenannte Käseschmiere, die von zwei später verschwindenden Talgdrüsen produziert wird, oder die durch Vitamin A-Mangel bedingte „Froschhaut“, oder bei der Akne-Forschung, oder aktuell das Projekt zur „Gesunden Alterung“.

22. November 2011
Herr Dr. Volker Florian (IDT Biologika)
"Aktuelle Verfahren zur Entwicklung von Tierimpfstoffen"
[Plakat]