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Anhaltische Deutsche Gesellschaft

 

Palais Dietrich 1777 - 1893
Reformschule Philanthropin
Gemäldegalerie bis 1927
seit 1980 wissenschaftliche Bibliothek der Anhaltischen Landesbücherei Dessau

"Pädagogik in Palästen"
"Hort der größten in Deutschland möglichen Denkfreiheit"

Satzung

Vorgeschichte
Leopold der III. Friedrich Franz, Fürst von Anhalt-Dessau, wurde am 10. August 1740 geboren. Er übernahm bereits 1758 die Regierung in seinem kleinen Fürstentum. Bildungsreisen führten ihn nach Italien, Frankreich, in die Schweiz, nach Holland und besonders England. Sie verhalfen ihm zu gründlichen Kenntnissen und veranlassten ihn zu gesetzgeberischen Reformen großen Ausmaßes.
1761 gründete Fürst Franz gemeinsam mit den anderen anhaltischen Fürsten die „Anhaltische Deutsche Gesellschaft“. Sie pflegte die deutsche Sprache und fand damit Anklang bei den gebildeten Bürgern des Landes. Anhalt wurde zum modernsten Kleinstaat Deutschlands und zum Vorbild für die Reformer in Europa. Auch in den Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zählten die Bürger dieses Landes zu den am meisten gebildeten Deutschen.

Neugründung
Im Mai 2005 wurde die Anhaltische Deutsche Gesellschaft unter Vorsitz Dr. Franz Siegfrieds, Dessau mit Erlaubnis des Ministerpräsidenten ziviliter neu gegründet und als Verein eingetragen. Seine satzungsgemäßen Zwecke sind nun Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung und Künste.
Die Tätigkeit der Anhaltischen Deutschen Gesellschaft soll zu einer Universität in Dessau – Roßlau führen. Die Gesellschaft sieht jetzt das Interesse an ihrem Ziel wachsen, in der Mitte von Sachsen - Anhalt im nächsten Jahrzehnt eine exzellente Bildungsstätte zu entwickeln. Dafür sind Mitglieder und Mitarbeiter zu gewinnen. Neben der Stadt Dessau-Roßlau (und dem historischen Bezug auf das ehemalige Land Anhalt) sind die Landkreise Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld und Salzlandkreis einbezogen.

Tätigkeitsfelder

Geschichte: Prozesse im Sinne einer „Aufklärung“, die im Mittelalter, zur Reformationszeit, beim Franz´schen Gartenreich und in der Junkers- und Bauhauszeit stattfanden, ihre gegenseitige Bezogenheit in der Region Dessau (Stadt Dessau-Roßlau und benachbarte Landkreise Anhalt - Bitterfeld, Wittenberg, Salzland).

Neue Werte: aktuelle humanistische, ökonomische und ökologische Ziele der Region, Förderung von Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Kultur und Kunst.

Regionalkultur: Prägung einer landschaftsgebundenen regionalen Entwicklungsidee zur Innen- und Außenwirkung, also auch ein Bildungsprogramm für alle.

Strategie: Veranstalten von Vortragsreihen, um eine Hochschulgründung vorzubereiten und einleuchtend darzustellen, Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen der regionalen Nachbarschaft.