Anhaltische Deutsche Gesellschaft
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Anhaltische Deutsche Gesellschaft

 

Franz von Anhalt Dessau
Die Anhaltische Deutsche Gesellschaft sammelt Menschen, die den Wert einer umfassenden Bildung erkennen und schätzen. Sie wirkt hin auf die Gründung einer Universität in der Stadt Dessau-Roßlau. In ihrer Tätigkeit nimmt sie bereits Leistungen vorweg, die eine universitäre Einrichtung erbringen würde. Sie will die Kapazitäten bestehender Betriebe, Institute und Institutionen bündeln, um in der Region exzellente Forschungs- und Wissensfelder zu erschließen und zu erweitern. Die geistigen Kräfte, die im Laufe der Geschichte in der Mitte Sachsen-Anhalts gewachsen sind, sollen unter einem verbindenden Dach zu neuem Leben erweckt werden.

Wir verstehen unter „Aufklärung“ den Glauben an die menschliche Vernunft, die sich selbst, den Menschen und die Natur fortschreitend erkennt. Eine Aufklärung prüft und korrigiert Traditionen und Konventionen, und sie schafft neue.

Die Anhaltische Deutsche Gesellschaft beruft sich auf die Abfolge dreier schöpferischer Phasen, die der Region ihre Besonderheit gegeben haben: Luthers Reformation im 16. Jahrhundert, Franzens Gartenreich im 18. Jahrhundert (die „Aufklärung“ im engeren Sinne!) und Gropius´ Bauhaus im technikbegeisterten 20. Jahrhundert. Ihre Stätten sind zum Erbe der Weltkultur erklärt worden und geben Anlass, mit einem neuen Ziel hier anzuknüpfen.